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Retrospetiva 2004
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Angermann, Christa [u.a.]:
Das Brigantinen-Symposium auf Schloss Tirol (Bauforschung auf Schloss Tirol ; 3. 2004)
| Verlag: |
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Schloss Tirol : Landesmuseum, 2004 |
| Reihe: |
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(Bauforschung auf Schloss Tirol ; 3. 2004) |
| Seiten: |
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216 S. : Ill. |
| ISBN: |
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88-901142-3-1 |
| Preis in Euro: |
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ohne Preisangabe |
| Signatur: |
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III Z 2651, 3(2004) |
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Zu den am wenigsten erforschten Rüstungstypen des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit gehört die Brigantine. Man versteht im deutschsprachigen Raum unter einer solchen Panzerung ein Waffenkleid, bei dem die eiserne Armierung nach innen und das Trägermaterial – meist ein derbes Leinen – nach außen getragen wurden.
Das Fragment einer Brigantine, möglicherweise der Herzogin Margarethe zuzuschreiben, wurde von den Archäologen auf Schloss Tirol gefunden. Auch wenn es nur ein Fragment ist, so ist es aus heutiger Sicht vor allem als Forschungsobjekt wertvoll, das dazu beitragen könnte, eine Lücke in der Entwicklungsgeschichte mittelalterlicher Rüstungstypen zu schließen. Aus diesem Grunde wurden Experten auf dem Gebiet der Brigantinen-Kunde im Herbst 2002 nach Schloss Tirol geladen, um über den Stand der Forschung zu diskutieren. Die Referate dieses Symposions werden nun mit dieser Publikation der Öffentlichkeit vorgestellt. (rd)
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