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ENDSTATION HEIMKEHR? DIE SÜDTIROLER RÜCKOPTION

RÜCKKEHR, AUFBRUCH UND IDENTITÄTSSUCHE IN DER NACHKRIEGSZEIT
28.05.2026, 20:00
Bozen, Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann

.Die Südtirolerinnen und Südtiroler, die 1939 im Zuge des Hitler-Mussolini-Abkommens für das Deutsche Reich optiert hatten, standen nach dem Zweiten Weltkrieg staatenlos vor schwierigen Entscheidungen: Bleiben, zurückkehren oder weiterziehen? Der neue Sammelband beleuchtet diese Fragen aus neuen Blickwinkeln: Politische, wirtschaftliche, bürokratische und symbolische Aspekte der Rückkehr werden angesprochen, ebenso wie die Erfahrungen jener, die nicht zurückkehren konnten oder wollten. Ein Augenmerk liegt auch auf bisher wenig beachteten Fällen, etwa der Situation der Jenischen, der Rückoption im Kanaltal und den deutschen Sprachinseln.
Das Thema erhält durch aktuelle Debatten über Identität, Migration und Minderheitenschutz neue Bedeutung: Wie geht eine Gesellschaft mit Abwanderung, Rückkehr und vielleicht sogar erneuter Migration um?
Buchvorstellung und Gespräch mit Eva Pfanzelter (Universitätsprofessorin für Zeitgeschichte und Digital Humanities am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck und Herausgeberin) und Giada Noto (Historikerin, Frauenarchiv Bozen)
Moderation und Einführung: Lorenzo Vianini (Zentrum für Regionalgeschichte)

Eine gemeinsame Veranstaltung von Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann, Athesia Tappeiner Verlag und Tiroler Geschichtsverein Bozen VFG.