DAS WORT GEGENÜBER (IL VERBO DI FRONTE)
ROBERTA DAPUNT LESUNG DER AUTORIN UND GESPRÄCH MIT IHRER ÜBERSETZERIN ALMA VALLAZZA UND DER LITERATURKRITIKERIN DANIELA STRIGL
15.10.2026, 20:00
Bozen, Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann
Die Schönheit und Klarheit des poetischen Worts prägen Roberta Dapunts radikale Suche nach Wahrheit. Zwischen persönlicher Trauer und politischer Empörung hinterfragt sie die Macht der Sprache und die Werte unserer Zeit. Etwa wenn sie den vielen Stillen nachspürt und dem Staunen oder dem Heiligen begegnet. Wenn sie gegen den Schmerz angesichts der Kriege, des Umgangs mit Migranten und der Gewalt an Frauen anschreibt, wenn sie über Verlust und Tod nachdenkt. Stets werden „die Worte gegenüber“ überprüft und sie offenbaren dabei ihre Machtlosigkeit. Ein intensives Zeugnis menschlicher Zerbrechlichkeit.
Roberta Dapunt ist in Abtei/Badia geboren, wo sie lebt. Ihre Gedichte wurden mehrfach für Musik, Theater und Film bearbeitet. Sie schreibt in italienischer und ladinischer Sprache. Veröffentlichungen u.a. in der collana bianca bei Einaudi und in Zeitschriften und Anthologien. In deutscher Übersetzung sind in zweisprachigen Ausgaben bei Folio bislang Nauz (2019), dies mehr als paradies (2015), die krankheit wunder (2020) und Synkope (2021) erschienen. 2018 wurde ihr der Premio Letterario Internazionale Viareggio Rèpaci per la Poesia zugesprochen, 2026 erhält sie den renommierten Premio Montale per la poesia.
Eine Veranstaltung der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann in Zusammenarbeit mit dem Folio Verlag.
Foto Roberta Dapunt: © Anna Anvidalfarei
„...Gedichte, die weiter sehen als die Fragen, die sie sich stellen, und die jenseits des Selbstzweifels eine Form gefunden haben, in deren Verdichtung sich entfaltet, was wir gemeinhin Schönheit nennen. Schönheit, weil der Schmerz und die Empörung in diesen Gedichten einen Ausdruck finden, der sie zwar nicht überwindbar, aber sagbar macht...“ (Aus dem Nachwort von Alma Vallazza)
Roberta Dapunt ist in Abtei/Badia geboren, wo sie lebt. Ihre Gedichte wurden mehrfach für Musik, Theater und Film bearbeitet. Sie schreibt in italienischer und ladinischer Sprache. Veröffentlichungen u.a. in der collana bianca bei Einaudi und in Zeitschriften und Anthologien. In deutscher Übersetzung sind in zweisprachigen Ausgaben bei Folio bislang Nauz (2019), dies mehr als paradies (2015), die krankheit wunder (2020) und Synkope (2021) erschienen. 2018 wurde ihr der Premio Letterario Internazionale Viareggio Rèpaci per la Poesia zugesprochen, 2026 erhält sie den renommierten Premio Montale per la poesia.
Eine Veranstaltung der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann in Zusammenarbeit mit dem Folio Verlag.
Foto Roberta Dapunt: © Anna Anvidalfarei
„...Gedichte, die weiter sehen als die Fragen, die sie sich stellen, und die jenseits des Selbstzweifels eine Form gefunden haben, in deren Verdichtung sich entfaltet, was wir gemeinhin Schönheit nennen. Schönheit, weil der Schmerz und die Empörung in diesen Gedichten einen Ausdruck finden, der sie zwar nicht überwindbar, aber sagbar macht...“ (Aus dem Nachwort von Alma Vallazza)